Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, dann als exotisch im Finanzdienstleistungssektor betrachtet wurde, setzt sich immer stärker durch. Kreditkarten ohne Jahresgebühr sind auf dem Vormarsch. War das Plastikgeld mit Einführung nur für gut betuchte Bankkunden gedacht und mit entsprechend hohen Gebühren belastet, fand es in den verschiedensten Ausprägungen auch in der Breite immer mehr Verwendung. Die jährlichen Kosten dafür sanken kontinuierlich, seit einiger Zeit gibt es zahlreiche Anbieter, die inzwischen ganz auf die Gebühren verzichten. Diese finden sich allerdings nicht unter den Filialbanken und Sparkassen vor Ort. Diese halten nach wie vor an der eigentlich überholten Kostenstruktur fest und belasten die Konten ihrer Kunden Jahr für Jahr mit Beträgen ab 20 Euro aufwärts. Daneben stellen sie gesonderte Gebühren in Rechnung, wenn mit dem Plastikgeld an Geldautomaten Barverfügungen vorgenommen werden. Dass es auch anders geht, beweisen die Direktbanken und Online-Anbieter. Schon seit geraumer Zeit bieten sie kostenlose Kreditkarten sowohl als Einzellösung als auch in Verbindung mit Girokonten an. Vergleiche zeigen, dass es allerdings auch hier Unterschiede gibt. Während in manchen Fällen Gebühren für Barverfügungen in Rechnung gestellt werden, sind die Karten, welche in Verbindung mit Girokonten ausgegeben werden, in der Regel komplett kostenfrei. Dies bedeutet auch Gebührenfreiheit bei weltweiten Barverfügungen.
Aug 02
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